Worum es hier geht
Hier steht, wie du Inhalte meldest, wie unser Team mit Meldungen umgeht und wie du dich gegen eine Entscheidung wehren kannst. Was erlaubt ist, regeln die Nutzungsbedingungen und die Plattform-Regeln.
So meldest du etwas
An Beiträgen, Kommentaren, Profilen, Gruppen, Seiten, Storys, Live-Streams, Marktplatz-Anzeigen und Chat-Nachrichten findest du „Melden“, meist im Menü mit den drei Punkten. Du wählst einen Grund und schreibst in ein paar Sätzen dazu, was los ist.
Auch ohne Konto kannst du melden: über das Meldeformular. Dort gibst du den Link zum Inhalt an.
Per E-Mail erreichst du uns unter abuse@friendsti.me.
Bei einer Chat-Nachricht zeigt unser Moderations-Werkzeug dem Team nur den Grund und deine Angaben, nicht den Nachrichtentext. Kommt es auf den Wortlaut an, beschreib ihn in deiner Meldung oder schick uns einen Screenshot per E-Mail.
Rechtswidrige Inhalte melden
Hältst du einen Inhalt für rechtswidrig, wähle „Rechtswidriger Inhalt“. Damit wir die Meldung sorgfältig prüfen können, brauchen wir:
- den genauen Ort, am besten den Link zum Inhalt,
- eine Begründung, warum der Inhalt aus deiner Sicht gegen ein Gesetz verstößt,
- deinen Namen und deine E-Mail-Adresse. Meldest du Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch, geht es auch ohne diese Angaben,
- deine Bestätigung, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.
Gibst du eine E-Mail-Adresse an, bekommst du eine Eingangsbestätigung und später unsere Entscheidung.
Was nach deiner Meldung passiert
Jede Meldung landet in der Warteschlange unseres Teams, und ein Mensch sieht sie sich an. Meldungen zu Gewalt, Gefahr für Kinder oder Selbstverletzung kommen zuerst dran. Meldungen von vertrauenswürdigen Hinweisgebern stehen ebenfalls oben.
Je nach Ergebnis kann das Team einen Inhalt ausblenden, einen Text korrigieren, eine Verwarnung aussprechen, das Schreiben für eine Zeit sperren oder ein Konto befristet oder dauerhaft sperren. Was wir über unseren Moderations-Arbeitsplatz ausblenden, bleibt gespeichert, damit wir es nach einem erfolgreichen Einspruch wiederherstellen können.
Finden wir keinen Verstoß, bleibt der Inhalt online. Als meldende Person kannst du dann Einspruch einlegen.
Automatische Werkzeuge
Wir setzen nur wenige automatische Werkzeuge ein. Keins davon sperrt ein Konto:
- Eine Wortliste, die das Team pflegt, ersetzt einzelne Wörter durch Sternchen oder verhindert, dass ein Beitrag mit einem gesperrten Wort abgeschickt wird. Ältere Beiträge mit einem gesperrten Wort zeigt der Feed nicht mehr an.
- Hochgeladene Bilder werden auf eingebettete Herkunftsangaben geprüft. Steht dort, dass ein Bild mit KI erzeugt wurde, bekommt es den Hinweis „KI-generiert“.
- Eine automatische KI-Prüfung neuer Beiträge auf Falschinformationen ist derzeit ausgeschaltet (Datensparmodus). Lässt das Team einen Beitrag von der KI prüfen, erscheint ein Hinweis erst, wenn ein Teammitglied das Ergebnis bestätigt hat.
- Eine KI-Prüfung hochgeladener Bilder auf strafbare oder gefährliche Inhalte ist derzeit ausgeschaltet. Eingeschaltet gibt sie dem Team nur einen Hinweis, entscheiden muss ein Mensch.
- Zum Schutz unserer Server sperrt ein Programm IP-Adressen, die gezielt nach Sicherheitslücken suchen. Aufheben kann das Team. Hat das Team ein Konto dauerhaft gesperrt, lässt sich vom selben Gerät kein neues Konto anlegen.
Begründung von Entscheidungen
Blendet das Team über seinen Moderations-Arbeitsplatz einen Inhalt von dir aus, ändert ihn oder schränkt dein Konto ein, bekommst du eine Benachrichtigung. Darüber öffnest du die vollständige Begründung. Sie enthält:
- was wir getan haben und wie lange es gilt,
- welcher Inhalt betroffen ist,
- ob eine Meldung der Anlass war oder wir selbst darauf gestoßen sind,
- ob automatische Werkzeuge beteiligt waren,
- auf welche Regel oder welches Gesetz wir uns stützen,
- wie du Einspruch einlegst und welche Wege du außerdem hast.
Ist dein Konto gesperrt, findest du beim Anmeldeversuch im Web einen Link zur Begründung und zum Einspruch.
Einspruch einlegen
Du kannst innerhalb von sechs Monaten Einspruch einlegen: gegen eine Maßnahme gegen deinen Inhalt oder dein Konto und, wenn du etwas gemeldet hast, gegen die Entscheidung, den Inhalt online zu lassen. Das ist kostenlos und geht über den Link in der Begründung oder unter Einspruch einlegen.
Über jeden Einspruch entscheidet ein Mensch aus dem Team, keine KI. Du bekommst die Entscheidung mit Begründung. War die Maßnahme falsch, nehmen wir sie zurück.
Streitbeilegung und Gerichte
Bist du mit unserer Entscheidung nicht einverstanden, kannst du dich an eine zertifizierte Stelle zur außergerichtlichen Streitbeilegung wenden. Welche Stellen es gibt, veröffentlicht die EU-Kommission. Der Weg zu den Gerichten steht dir außerdem jederzeit offen.
Beschwerden über Verstöße gegen den Digital Services Act nimmt in Deutschland die Bundesnetzagentur als Koordinierungsstelle für digitale Dienste entgegen.
Missbrauch und wiederholte Verstöße
Wer immer wieder offensichtlich rechtswidrige Inhalte teilt, wird nach einer Verwarnung für eine angemessene Zeit gesperrt.
Stellen sich viele Meldungen einer Person als unbegründet heraus, sortiert unser Werkzeug ihre neuen Meldungen weiter hinten ein.
Vertrauenswürdige Hinweisgeber
Stellen, die als vertrauenswürdige Hinweisgeber nach Art. 22 DSA anerkannt sind, und Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, kann das Team im Konto kennzeichnen. Ihre Meldungen stehen in unserer Warteschlange oben. Anerkannte Stellen schreiben uns dafür an abuse@friendsti.me mit dem Betreff „Trusted Flagger“.
Gefahr für Leben oder Sicherheit
Erfahren wir von Hinweisen auf eine Straftat, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen bedroht, informieren wir die zuständigen Behörden. Bist du selbst in Gefahr, ruf den Notruf 112 oder die Polizei unter 110 an.
Kontakt für Behörden und Nutzer
Behörden der Mitgliedstaaten, die EU-Kommission und das Europäische Gremium für digitale Dienste erreichen uns unter abuse@friendsti.me, auf Deutsch oder Englisch.
Als Nutzerin oder Nutzer erreichst du uns unter support@friendsti.me, ebenfalls auf Deutsch oder Englisch.