Lexikon

Datenschutzerklärung

Eine Datenschutzerklärung informiert, welche personenbezogenen Daten ein Anbieter wofür und auf welcher Grundlage verarbeitet und welche Rechte du hast.

Was ist eine Datenschutzerklärung?

Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss die Betroffenen darüber informieren. Diese Informationspflichten ergeben sich vor allem aus Art. 13 und 14 DSGVO: Art. 13 gilt, wenn Daten direkt bei dir erhoben werden, Art. 14, wenn sie aus anderen Quellen stammen. Websites und Apps bündeln diese Angaben meist in einer Datenschutzerklärung, die leicht auffindbar sein sollte, zum Beispiel über einen Link in der Fußzeile oder in den Einstellungen.

Was drinstehen muss

Zu den Pflichtangaben gehören unter anderem Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und gegebenenfalls des Datenschutzbeauftragten, die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, berechtigte Interessen, soweit sich der Anbieter darauf stützt, die Empfänger der Daten, etwaige Übermittlungen in Länder außerhalb der EU und die Speicherdauer. Außerdem muss sie über deine Rechte informieren, etwa auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch sowie auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde.

Klar und verständlich

Art. 12 DSGVO verlangt, dass die Informationen in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form und in klarer, einfacher Sprache übermittelt werden, besonders wenn sie sich an Kinder richten. In der Praxis sind viele Datenschutzerklärungen trotzdem lang. Hilfreich sind eine gute Gliederung, Zwischenüberschriften und eine kurze Zusammenfassung am Anfang. Will ein Anbieter Daten für einen neuen Zweck verarbeiten, muss er vorher darüber informieren.

Bei Friendstime

Auch bei Friendstime gilt die DSGVO. Die Datenschutzerklärung beschreibt, welche Daten wofür verarbeitet werden und welche Rechte du hast; die Angaben zum Betreiber stehen im Impressum. Ergänzend zu den gesetzlichen Rechten können Mitglieder in den Einstellungen selbst eine Kopie ihrer Daten herunterladen und ihr Konto löschen.

Häufige Fragen

Muss ich einer Datenschutzerklärung zustimmen?

In der Regel nicht. Eine Datenschutzerklärung ist eine Information, kein Vertrag. Wo eine Einwilligung nötig ist, muss sie gesondert und eindeutig eingeholt werden; ein Häkchen bei „Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen“ ersetzt sie nicht.

Was ist der Unterschied zum Impressum?

Das Impressum nennt, wer hinter einem Angebot steht und wie man ihn erreicht. Die Datenschutzerklärung beschreibt, wie dabei mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Viele Websites brauchen beides.

Verwandte Begriffe

Passende Themen

Friendstime ausprobieren

Die Anmeldung dauert eine Minute und ist kostenlos.

Alle Begriffe im Lexikon →