DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)
Die DSGVO ist die EU-Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten. Sie legt fest, wann Daten verarbeitet werden dürfen und welche Rechte Betroffene haben.
Was ist die DSGVO?
Die Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679) gilt seit dem 25. Mai 2018 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der EU. Sie regelt, unter welchen Bedingungen Unternehmen, Vereine und Behörden personenbezogene Daten verarbeiten dürfen – also Angaben, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen. Auch Anbieter außerhalb der EU müssen sie beachten, wenn sie sich mit ihren Angeboten gezielt an Menschen in der EU richten.
Grundsätze und deine Rechte
Jede Verarbeitung braucht eine Rechtsgrundlage, etwa eine Einwilligung, einen Vertrag oder ein berechtigtes Interesse. Daten sollen zweckgebunden, sparsam und angemessen geschützt verarbeitet werden. Betroffene haben unter anderem ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Datenübertragbarkeit sowie ein Widerspruchsrecht; außerdem können sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren.
Bei Friendstime
Mitglieder können ihre Daten exportieren und ihr Konto löschen. Nach einem Löschantrag gilt eine Frist von sieben Tagen, in der sich der Antrag zurücknehmen lässt.
Häufige Fragen
Gilt die DSGVO auch für Privatpersonen?
Nicht für rein persönliche oder familiäre Tätigkeiten, etwa ein privates Adressbuch. Sobald Daten beruflich verarbeitet oder für jedermann veröffentlicht werden, kann sie dagegen greifen.
Was passiert bei Verstößen?
Aufsichtsbehörden können Anordnungen treffen und Bußgelder verhängen. Betroffene können zudem Schadensersatz verlangen, wenn ihnen durch einen Verstoß ein Schaden entstanden ist.
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