KI-Bilder kennzeichnen — und was sich nicht erkennen lässt
Ob ein Bild fotografiert oder von einer KI erzeugt wurde, soll man sehen können. Friendstime kennzeichnet KI-Bilder dort, wo die Herkunft belegt ist.
Wie die Erkennung funktioniert
Viele KI-Generatoren schreiben ihre Herkunft in die Bilddatei: als IPTC-Quelltyp, als Content Credentials (C2PA) oder als Programmkennung. Friendstime liest diese Angaben beim Hochladen aus und zeigt am Bild den Hinweis „KI-generiert" oder „Mit KI bearbeitet".
Selbst kennzeichnen
Beim Posten kannst du ankreuzen, dass ein Bild mit KI erstellt oder verändert wurde. Das Bild erhält dann denselben Hinweis.
Die ehrliche Grenze
Fehlen die Herkunftsangaben — etwa weil das Bild als Bildschirmfoto weitergegeben wurde —, lässt sich die Herkunft nicht sicher feststellen. Ein Bild ohne Hinweis ist deshalb nicht automatisch echt.
Selbst ausprobieren
Die Anmeldung dauert eine Minute und ist kostenlos.
Häufige Fragen
Ist die Kennzeichnung Pflicht?
Die europäische KI-Verordnung sieht Transparenzpflichten für künstlich erzeugte Inhalte vor. Einzelheiten stehen auf unserer Seite zum AI Act.
Werden KI-Bilder gelöscht?
Nein. Sie werden gekennzeichnet, nicht entfernt — solange sie nicht gegen die Regeln verstoßen.
Was sind Content Credentials?
Ein offener Standard (C2PA), mit dem Kameras und Programme die Entstehung eines Bildes fälschungssicher festhalten.