Tor-Netzwerk
Das Tor-Netzwerk leitet Internetverbindungen verschlüsselt über mehrere Server um und erschwert so, deinen Datenverkehr deiner IP-Adresse zuzuordnen.
Was ist das Tor-Netzwerk?
Tor (ursprünglich für „The Onion Router“) ist ein offenes Netzwerk aus tausenden Servern, sogenannten Relays, die überwiegend von Freiwilligen betrieben werden. Die Software entwickelt das gemeinnützige Tor Project. Ziel ist, dass Websites und Beobachter im Netz nicht ohne Weiteres erkennen können, wer mit wem kommuniziert.
Wie Tor funktioniert und worauf du achten solltest
Eine Verbindung läuft in der Regel über drei Relays und wird dafür mehrfach verschlüsselt, ähnlich den Schichten einer Zwiebel. Jedes Relay kennt nur seinen direkten Vorgänger und Nachfolger, sodass keines allein Absender und Ziel zugleich sieht. Das erschwert die Zuordnung, schützt aber nicht vor allem: Wenn du dich mit deinem Konto anmeldest, bist du dort erkennbar, und ohne HTTPS kann der Ausgangsknoten unverschlüsselte Inhalte mitlesen. Am einfachsten nutzt du Tor über den offiziellen Tor Browser.
Bei Friendstime
Friendstime ist zusätzlich über eine Onion-Adresse im Tor-Netzwerk erreichbar. Mit dem Tor Browser kannst du die Website darüber aufrufen, ohne dass deine Verbindung das Tor-Netzwerk verlässt.
Häufige Fragen
Ist die Nutzung von Tor in Deutschland erlaubt?
Ja, die Nutzung von Tor ist in Deutschland legal. Strafbare Handlungen bleiben aber auch über Tor strafbar.
Warum ist Tor langsamer als eine normale Verbindung?
Die Daten laufen über mehrere Server, oft in verschiedenen Ländern, und werden mehrfach verschlüsselt. Das kostet Zeit und Bandbreite.
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