SIM-Swapping
SIM-Swapping ist ein Betrug, bei dem Kriminelle die Rufnummer eines Opfers auf eine eigene SIM-Karte übertragen lassen, um SMS-Codes abzufangen.
Was ist SIM-Swapping?
Beim SIM-Swapping bringen Täter einen Mobilfunkanbieter dazu, die Rufnummer einer anderen Person auf eine neue SIM-Karte oder eSIM zu übertragen. Dafür geben sie sich mit zuvor erbeuteten persönlichen Daten als Kunde aus, etwa im Shop, am Telefon oder über ein gekapertes Kundenkonto. Anschließend landen Anrufe und SMS des Opfers bei ihnen, darunter Bestätigungscodes für Online-Konten.
Was Betroffene tun können
Ein Warnsignal ist, wenn das eigene Handy plötzlich kein Netz mehr hat, obwohl andere in der Nähe telefonieren können. Dann sofort über ein anderes Telefon den Mobilfunkanbieter kontaktieren und die Karte sperren lassen, die Bank informieren und die Passwörter wichtiger Konten ändern, vor allem des E-Mail-Kontos. Zusätzlich empfiehlt sich eine Anzeige bei der Polizei. Vorbeugend helfen ein Kundenkennwort beim Mobilfunkanbieter und Anmeldeverfahren, die nicht auf SMS-Codes beruhen, etwa Passkeys oder Authenticator-Apps.
Bei Friendstime
Für die Anmeldung bei Friendstime ist keine Telefonnummer nötig; Benutzername und E-Mail-Adresse genügen. Möglich sind außerdem Passkeys und ein Zwei-Faktor-Schutz. Wer zusätzlich sein E-Mail-Konto gut absichert, schützt damit auch den Zugang zu anderen Diensten.
Häufige Fragen
Ist ein SMS-Code als zweiter Faktor wertlos?
Nein, ein SMS-Code ist besser als gar kein zweiter Faktor. Wo möglich, sind Passkeys oder Authenticator-Apps aber vorzuziehen, weil sie nicht von der Telefonnummer abhängen.
Woran erkenne ich SIM-Swapping?
Typisch ist ein plötzlicher Verlust des Mobilfunknetzes ohne erkennbaren Grund, oft zusammen mit unerwarteten Hinweisen auf Passwortänderungen oder neue Anmeldungen. Dann sofort über ein anderes Gerät den Anbieter kontaktieren.
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