Online-Tracking
Online-Tracking ist das Erfassen deines Verhaltens auf Websites und in Apps, oft anbieterübergreifend, um Profile etwa für personalisierte Werbung zu bilden.
Was ist Online-Tracking?
Beim Online-Tracking wird aufgezeichnet, welche Seiten du besuchst, worauf du klickst und wie lange du bleibst. Geschieht das über viele Websites und Apps hinweg, können Werbe- und Analysefirmen daraus detaillierte Profile über Interessen, Gewohnheiten und mitunter sensible Lebensbereiche erstellen. Diese Profile dienen häufig dazu, Werbung gezielt auszuspielen und ihren Erfolg zu messen.
Wie Tracking funktioniert und was du tun kannst
Typische Techniken sind Cookies, Zählpixel, in Apps eingebaute Analyse-Bibliotheken und Fingerprinting, bei dem Geräte anhand technischer Merkmale wiedererkannt werden. In der EU braucht das Speichern und Auslesen nicht notwendiger Informationen auf deinem Gerät grundsätzlich deine Einwilligung; in Deutschland regelt das § 25 TDDDG. Du kannst Einwilligungen in Cookie-Bannern ablehnen, den Tracking-Schutz deines Browsers aktivieren und in den Systemeinstellungen deines Smartphones die Werbe-ID zurücksetzen oder löschen.
Bei Friendstime
Friendstime zeigt Werbung ohne Tracking-Profile. Anzeigen werden bevorzugt passend zum Umfeld ausgewählt und sonst zufällig – nicht anhand eines Verhaltensprofils.
Häufige Fragen
Ist Tracking in der EU verboten?
Nein, aber es ist an Regeln gebunden. Für nicht notwendige Cookies und vergleichbare Techniken ist grundsätzlich eine Einwilligung erforderlich, und die Verarbeitung der Daten muss den Vorgaben der DSGVO entsprechen.
Hilft der private Modus des Browsers gegen Tracking?
Nur begrenzt. Er löscht Cookies und Verlauf nach dem Schließen, verhindert aber weder Fingerprinting noch die Erfassung während der Sitzung.
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