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Messenger

Ein Messenger ist ein Dienst für Sofortnachrichten: Du schreibst einzelnen Personen oder Gruppen, verschickst Fotos und Sprachnachrichten und telefonierst.

Was ist ein Messenger?

Ein Messenger, auch Instant-Messenger genannt, ist ein Dienst, mit dem du Nachrichten in Echtzeit an einzelne Personen oder Gruppen schickst. Neben Text gehören heute Fotos, Videos, Sprachnachrichten, Dateien sowie Sprach- und Videoanrufe dazu. Messenger laufen als App auf dem Smartphone und oft zusätzlich im Browser oder am Computer. Bekannte Beispiele sind WhatsApp, Signal, Telegram und Threema.

Wie ein Messenger funktioniert

Deine Nachricht geht über das Internet an den Server des Anbieters, der sie an das Gerät des Empfängers weiterleitet. Ist der Empfänger offline, wird sie zwischengespeichert und später zugestellt; eine Push-Benachrichtigung meldet den Eingang. Viele Messenger erkennen dich an deiner Telefonnummer und gleichen dazu dein Adressbuch ab, andere arbeiten mit Benutzernamen. Ob der Anbieter Inhalte mitlesen kann, hängt von der Verschlüsselung ab.

Worauf du achten solltest

Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können nur die Beteiligten den Inhalt lesen. Frag genau nach, was verschlüsselt ist: Bei manchen Diensten gilt das nur für bestimmte Chats, nicht für Gruppen, Sicherungen oder Anhänge. Metadaten – wer wann mit wem schreibt – fallen fast immer an. Wichtig ist außerdem, ob der Dienst dein Adressbuch verlangt, wo er betrieben wird und ob du Nachrichten automatisch löschen lassen kannst.

Bei Friendstime

Bei Friendstime ist der Messenger Teil des sozialen Netzwerks. Für ein Konto brauchst du einen Benutzernamen und eine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer; dein Adressbuch wird nicht hochgeladen. Der Text privater Chats ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, wenn beide Konten einen Schlüssel haben, der Text von Gruppenchats, sobald alle Mitglieder eine aktuelle App oder den Web-Messenger nutzen. Sprachnachrichten, Bilder, Videos und Dateien in Einzelchats sind unter derselben Bedingung ebenfalls Ende-zu-Ende-verschlüsselt; für Gruppenchats sagen wir das nicht zu. Anrufe sind derzeit nur auf dem Transportweg verschlüsselt; Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Bild und Ton ist in der Testphase. Um Nachrichten zuzustellen, weiß der Server, wer wann mit wem schreibt.

Häufige Fragen

Brauche ich für einen Messenger eine Telefonnummer?

Das hängt vom Dienst ab. Viele verlangen eine Telefonnummer, andere arbeiten mit Benutzernamen oder einer E-Mail-Adresse. Bei Friendstime meldest du dich mit Benutzername und E-Mail-Adresse an.

Kann der Anbieter meine Nachrichten lesen?

Nur wenn sie nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Bei Friendstime gilt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Text privater Chats und – sobald alle Mitglieder eine aktuelle App oder den Web-Messenger nutzen – für den Text von Gruppenchats; Anhänge und Anrufe sind davon ausgenommen.

Was ist der Unterschied zwischen SMS und Messenger?

Eine SMS läuft über das Mobilfunknetz und ist auf kurzen Text begrenzt. Ein Messenger nutzt das Internet und kann Bilder, Sprachnachrichten, Gruppen und Anrufe.

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