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Faktencheck

Ein Faktencheck prüft anhand von Quellen, ob eine Behauptung stimmt, und hilft dir, Falschinformationen und Gerüchte im Netz besser einzuordnen.

Was ist ein Faktencheck?

Ein Faktencheck ist die Überprüfung einer Behauptung, einer Zahl, eines Bildes oder eines Videos anhand verlässlicher Quellen. Am Ende steht meist ein Ergebnis wie „stimmt“, „teilweise richtig“, „falsch“ oder „nicht belegbar“, oft mit einer Begründung und den verwendeten Quellen. Faktenchecks machen Redaktionen und unabhängige Organisationen; in sozialen Netzwerken erscheinen sie häufig als Hinweis direkt am Beitrag.

Wie ein Faktencheck funktioniert

Prüfende suchen zuerst die ursprüngliche Quelle einer Behauptung und vergleichen sie mit Studien, amtlichen Statistiken oder Aussagen von Fachleuten. Bei Bildern und Videos fragen sie, wann und wo die Aufnahme entstand und ob sie aus einem anderen Zusammenhang stammt. Das braucht Zeit, daher ist eine Falschmeldung oft schon weit verbreitet, bevor die Richtigstellung erscheint. Prüfen lassen sich außerdem nur Tatsachen: Meinungen und Wertungen sind kein Fall für einen Faktencheck.

Worauf du achten solltest

Halte vor dem Teilen kurz inne, besonders bei Meldungen, die stark empören oder Angst machen. Frage dich, wer die Information verbreitet, ob es eine Originalquelle gibt und wie alt die Meldung ist. Suche nach mehreren unabhängigen und seriösen Quellen, die dasselbe berichten. Bei Bildern hilft eine Rückwärts-Bildersuche. Und: Fehlt ein Hinweis, heißt das nicht, dass etwas stimmt; viele Behauptungen wurden schlicht noch nicht geprüft.

Bei Friendstime

Bei Friendstime können Beiträge einen Faktencheck-Hinweis tragen, zum Beispiel „Umstritten“ oder „Falschinformation“. In der Android-App können Mitglieder zusätzlich abstimmen, ob eine Aussage zutrifft. Bilder können außerdem als KI-generiert gekennzeichnet sein; die Kennzeichnung beruht auf Herkunftsangaben in der Bilddatei oder auf deiner eigenen Angabe beim Posten. Fehlen solche Angaben, lässt sich die Herkunft nicht sicher feststellen, ein Bild ohne Hinweis ist also nicht automatisch echt. Falschinformationen kannst du außerdem melden.

Häufige Fragen

Wie prüfe ich selbst, ob eine Meldung stimmt?

Schau nach der Originalquelle, dem Datum und dem Zusammenhang. Vergleiche mit mehreren unabhängigen, seriösen Quellen und nutze bei Bildern eine Rückwärts-Bildersuche. Wirkt eine Meldung bewusst aufregend oder drängt sie zum sofortigen Teilen, ist Vorsicht angebracht.

Was kann ich tun, wenn ich eine Falschinformation sehe?

Teile den Beitrag nicht weiter. Bei Friendstime kannst du ihn über das Menü melden und als Grund Falschinformation wählen; eine kurze Erläuterung kannst du ergänzen. Geprüft wird die Meldung dort von Menschen.

Heißt ein Bild ohne KI-Hinweis, dass es echt ist?

Nein. Die Kennzeichnung beruht auf Herkunftsangaben in der Datei. Fehlen sie, etwa weil das Bild als Bildschirmfoto weitergegeben wurde, lässt sich die Herkunft nicht sicher feststellen.

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