Cybermobbing
Cybermobbing ist das wiederholte Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Ausgrenzen von Menschen über digitale Kanäle wie soziale Netzwerke oder Messenger.
Was ist Cybermobbing?
Cybermobbing bezeichnet das absichtliche und meist wiederholte Schikanieren einer Person über Internet und Smartphone. Dazu gehören beleidigende Kommentare, das Verbreiten von Gerüchten oder peinlichen Bildern, gefälschte Profile und das gezielte Ausschließen aus Gruppen. Weil Inhalte sich schnell verbreiten und Betroffene rund um die Uhr erreichen, kann die Belastung besonders groß sein.
Was Betroffene tun können
Nicht auf Provokationen antworten, sondern Beweise sichern: Screenshots mit Datum, Uhrzeit und Profilnamen oder Links zu den Inhalten. Danach die verantwortlichen Konten blockieren und die Inhalte bei der Plattform melden. Hilfreich ist, sich einer Vertrauensperson anzuvertrauen; Kinder und Jugendliche erreichen in Deutschland kostenlos die Nummer gegen Kummer unter 116 111. Bei Drohungen oder Erpressung sollte man Anzeige bei der Polizei erstatten.
Bei Friendstime
Bei Friendstime lassen sich Beiträge, Kommentare, Stories und Profile melden, auch wenn sie andere beleidigen oder bloßstellen. Die Meldungen werden von Menschen geprüft. Bei Verstößen werden Inhalte entfernt und Konten gesperrt. Beim Teilen eines Beitrags legt man außerdem fest, wer ihn sehen darf.
Häufige Fragen
Ist Cybermobbing strafbar?
Einen eigenen Straftatbestand Cybermobbing gibt es in Deutschland nicht. Viele der Handlungen sind aber strafbar, etwa Beleidigung, Bedrohung, Nachstellung oder bestimmte Bildaufnahmen und deren Verbreitung ohne Einwilligung.
Sollte ich auf die Angriffe antworten?
Meist ist es besser, nicht zu reagieren, weil Antworten die Lage oft weiter anheizen. Stattdessen Beweise sichern, blockieren und melden.
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