AES-256-GCM
AES-256-GCM ist ein weit verbreitetes symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, das Daten mit einem 256-Bit-Schlüssel schützt und Manipulationen erkennt.
Was ist AES-256-GCM?
AES (Advanced Encryption Standard) ist ein symmetrisches Verfahren: Zum Ver- und Entschlüsseln wird derselbe Schlüssel verwendet. Die Zahl 256 steht für die Schlüssellänge in Bit, die längste der drei AES-Varianten. GCM (Galois/Counter Mode) ist die Betriebsart, die festlegt, wie AES Daten verarbeitet, die länger als ein einzelner Block sind.
Wie es funktioniert und worauf es ankommt
GCM verschlüsselt nicht nur, sondern erzeugt zusätzlich einen kurzen Prüfwert, das sogenannte Authentifizierungs-Tag. Wurde der verschlüsselte Inhalt unterwegs verändert, schlägt die Prüfung fehl und die Daten werden abgelehnt statt entschlüsselt. Entscheidend ist, dass zu einem Schlüssel jede Nonce (eine nur einmal zu nutzende Zahl) nie wiederverwendet wird und dass der Schlüssel selbst geheim bleibt.
Bei Friendstime
Im Datei-Tresor von Friendstime werden Dateien direkt im Browser mit AES-256-GCM verschlüsselt. Der Schlüssel steckt im Teil des Links nach dem #-Zeichen, der nicht an den Server geschickt wird. Behandle einen Tresor-Link deshalb wie einen Schlüssel und teile ihn nur mit Menschen, die die Datei sehen sollen.
Häufige Fragen
Ist AES-256 durch Quantencomputer gefährdet?
Nach heutigem Wissen deutlich weniger als RSA oder elliptische Kurven. Ein 256-Bit-Schlüssel gilt auch mit Blick auf Quantencomputer als ausreichend lang.
Was passiert, wenn jemand die verschlüsselten Daten verändert?
Dann passt das Authentifizierungs-Tag nicht mehr, und eine korrekte Implementierung verweigert die Entschlüsselung.
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